Skitour im Sarek Nationalpark

Tag 7 - Zurück in Ritsem

Am Abend wurde es ganz klar, daher konnten wir wieder eine Weile Draussen sitzen, Tee schlürfen und einen schönen Sonnenuntergang genießen. Der Morgen ist wunderschön, die Sonne scheint von wolkenlosem Himmel. Wie im Frühling nur kälter und weiss. Die Aussicht auf das Ahkkamassiv ist wunderbar, nach einigen Kilometern kommen wir zum Akkajaure.

Auf dem Hinweg hatten wir hier so gut wie gar nichts gesehen, jetzt erstrahlt alles in feinstem Sonnenschein. Von dem zerklüfteten Eisbruchufer können wir nicht genug bekommen, zu herrlich wie das durch Felsen gebrochene Eis blau in der Sonne schimmert. Immer wieder bleiben wir stehen, gehen zu einem Eisbruch und fototgrafieren ihn aus allen möglichen und unmöglichen Positionen, rückblickend zeigt sich das Ahkka-Massiv in der Sonne …

Auf dem Akkajaure haben wir einen prima Rundumblick. Wir bleiben immer wieder stehen und fotografieren die umliegenden Berge in allen Himmelsrichtungen, dabei ändert sich das Licht ständig, und wir müssen uns manchmal zwingen, die Kamera einfach mal stecken zu lassen. Langsam wird es kalt, also ich möchte sagen, wir meinen, dass es richtig kalt ist… ein Sibirier würde sicherlich immer noch mächtig ins Schwitzen kommen. Es mögen etwa minus 25° sein. Solange man läuft, ist das überhaupt kein Problem, fallen die Fotografierpausen zu lang aus, wird es jedoch kalt. Die letzte Fotografierpause fällt eindeutig zu lang aus, wir müssen einen richtigen Spurt einlegen, um nach der Pause wieder warm zu werden. Die Sonne ist mittlerweile untergegangen, die Dämmerung zieht sich jedoch endlos in die Länge …

Wir kommen zurück nach Ritsem, wo Haralds Wohnmobil geparkt steht. Eine herrliche Tour im Padjelanta- und Sarek-Nationalpark geht zu Ende - wir hatten einen Riesenspaß! Am nächsten Tag wollen wir nach Nikkaluokta fahren, wo der zweite Abschnitt unserer Reise beginnt ...      Reisebericht einer Skitour von Nikkaluokta nach Abisko